Herbert Brandl
Herbert Brandl wurde 1959 in Graz geboren, und lebt und arbeitet mittlerweile in Wien.
Brandl studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien unter Herbert Tasquil und Peter Weibel. Er blieb „der Angewandten“ auch später intensiv verbunden, und hatte dort eine Gastprofessur inne.
Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden großformatige Ölgemälde, meist Diptychen oder Triptychen. Seine abstrakten Landschaften, Stilleben und weiblichen Akte zeichnen sich besonders durch seinen dynamischen, reichen Farbauftrag aus.
Brandls Arbeiten sind auf zahlreichen Ausstellungen internationalen Ranges zu sehen gewesen, unter anderem 1992 auf der documenta IX in Kassel. Ausserdem wurden etwa zwanzig seiner neuesten Werke im österreichischen Pavillon auf der Biennale '07 in Venedig ausgestellt.
Seit den späten Neunzigern bilden Alpenlandschaften einen bedeutenden Themenkomplex in seinem Schaffen. Die großflächigen Gemälde stellen das Bergmotiv als optische Illusion zwischen Abstraktheit und Gegenständlichkeit dar, geradezu explosive Farbflächen erzeugen dabei im Auge des Betrachters die Illusion eines Naturschauspiels.
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